Bayerische Positionen

Volksbegehren Artenvielfalt - "Rettet die Bienen!"

 

Die AbL Bayern e.V. hat das Volksbegehren unterstützt:
1.745.383 Unterschriften, 18,4 Prozent aller Wahlberechtigten in Bayern, das ist ein starker Auftrag, wir danken allen Wählerinnen und Wählern!

Die bayerische Staatsregierung hat im April angekündigt, den Gesetzestext ohne Änderungen zu übernehmen. Damit entfiel auch
der sonst notwendige Volksentscheid.

Am 18.7. kam es zur zweiten Lesung im bayrischen Landtag.
Das Gesetz wurde dabei mit großer Mehrheit angenommen, und
die begleitenden Maßnahmen verabschiedet.

Beide Gesetzespakete sind ab 1.08.2019 geltendes Recht.

Alle Details dazu können Sie hier, auf den Seiten des Bayrischen Landtags, nachlesen (ab Top 9).

Sepp Schmid saß für die AbL mit am "Runden Tisch", der eine Reihe Maßnahmen ausgearbeitet hat, u.a. etliche, die in den Text des Volksbegehrens aus rechtlichen Gründen nicht aufgenommen werden konnten.

HIER sein Bericht.

Inzwischen ist auch endlich klar geworden, dass das Volksbegehren nie gegen alle Bauern gerichtet war, sondern gegen strukturelle Auswüchse der bayerischen, deutschen und europäischen Landwirtschaftspolitik!

Im Verlauf:
Argumente zum Volksbegehren
von Sepp Schmid.
Auch auf der Webseite des Volksbegehrens sind die Punkte zusammengefasst:
Offener Brief von Bioland Bayern zum Volksbegehren

Josef Göppel, Vorsitzender der Deutschen Landschaftspflegeverbände zum Volksbegehren

Mehr Stimmen zum Volksbegehren auf youtube

Auch interessant: ARD-Doku über die Geschichte des Bauernverbands.

Frühjahrstagung 2019

Donnerstag 21.02.2019 von 10 - 16 Uhr, Landgasthof Vogelsang, Bahnhofstraße 24, 86706 Weichering

Biodiversität, Düngeverordnung und Klimawandel -
Lösungsansätze einer bäuerlichen Landwirtschaft und Forderungen an die Agrarpolitik

Einladung/Programm

Referate:

- Wolfram Güthler (Ministerialrat StMUV): Die Situation der Artenvielfalt in unserer Kulturlandschaft – mit welchen Maßnahmen können wir die Biodiversität sichern?

- Prof. Onno Poppinga (Kasseler Institut für ländliche Entwicklung (KI): Kritische Betrachtung der neuen Düngeverordnung (DÜV)

 

- Dr. Andrea Beste (Agrarwissenschaftlerin, Diplom-Geographin): Klimawandel: Klimaschutz und Anpassungsstrategien in der Landwirtschaft

- Dr. med. vet. Anita Idel (Tierärztin und Mediatorin): Die Grasfresser wieder zu Landschafts-Gärtnern machen

- Lucia Egner und Nikolaus Winter, AbL-Oberland: Praktikerexkurs Gülleausbringung

Tagungsdokumentation_2019

Bericht zur Tagung in Agrar heute

Emissionsmindernde Güllebehandlung statt Schleppschlauchtechnik

Laut Düngeverordnung ist ab 2020 auf Acker und ab 2025 auf Grünland nur noch die bodennahe Gülleausbringung erlaubt.

Es häufen sich kritische Stimmen aus der Praxis, die vor den negativen Effekten der neuen Ausbringtechnik warnen (Erhöhung der Lachgasemissionen, Bodenverdichtung durch überbetrieblichen Einsatz, Futterverschmutzung, Beschleunigung des Strukturwandels durch hohe Kosten, Nitratverlagerung).

Zumindest hat der Gesetzgeber in der Düngeverordnung unter § 6 (3) festgelegt, anderen emissionsmindernden Verfahren den gleichen Stellenwert einzuräumen wie der streifenförmigen oder schlitzenden Ausbringtechnik:

„Die nach Landesrecht zuständige Stelle kann folgendes genehmigen: „Es sind auch andere Verfahren möglich, soweit diese zu vergleichbar geringen Ammoniak-Emissionen führen“.

Wir haben in ganz Deutschland Betriebe, die ihren Wirtschaftsdünger sehr erfolgreich behandeln. Dazu werden im Stall oder Güllegrube Präparate eingesetzt, um bereits im Lager die Ammoniakausgasung deutlich zu reduzieren.

Unsere Forderung an den Gesetzgeber ist, zeitnah die verschiedenen Verfahren auf ihre emissionsmindernde Wirkung hin wissenschaftlich zu erforschen, um dann Empfehlungen für die landwirtschaftliche Praxis zu geben. Unser Ziel ist, durch Güllebehandlung die jetzt zugelassene Ausbringtechnik weiterhin nutzen zu können.

Beitrag im Kritischen Agrarbericht 2019, S. 4 - 7 zur Gülleausbringung

Positionspapier der Biolandgruppe Franken

Positionen zur GAP-Reform

Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU fördert derzeit über die Flächenprämien mit vielen Milliarden an Steuergeldern hauptsächlich Großstrukturen und beschleunigt damit den Strukturwandel. Rund 80 % der Gelder gehen an die größten 20 % der Betriebe.

Über ein von der AbL entwickeltes Punktesystem wollen wir auf Basis der auch bisher bereits erhobenen Betriebsdaten wie Schlaggröße, Fruchtfolge, Grünlandanteil, Art der Tierhaltung usw. die Förderung betriebsindividuell gestalten. Gemäß dem Grundsatz:

»Öffentliche Gelder für gesellschaftliche Leistungen«

und ohne zusätzlichen Bürokratieaufwand. Anpassungsreaktionen der Betriebsleiter hätten positive Auswirkungen auf Lebensräume, Artenvielfalt und Landsschaftsbilder. Das käme auch den Interessen von Verbraucher-, Tourismus-, Naturschutzorganisationen und anderen gesellschaftlichen Gruppen entgegen.

Positionspapier 2019 der Bayern-AbL zur GAP-Reform

Druckexemplare können bei der Geschäftsstelle bestellt werden.

Europawahl 2019

Die Europawahl 2019 ist von großer Bedeutung für die Neuausrichtung der europäischen Agrarpolitik und die kommende GAP-Reform. Hier der

"Bäuerliche Aufruf der AbL und der Bioverbände"

und  ein Statement unseres Bundesgeschäftsführers Georg Janssen:

„Die Zukunft Europas wird auch auf dem Lande entschieden. Wir wollen das Höfesterben stoppen. Die großen Herausforderungen - eine sozial gerechte Reform der europäischen Agrarpolitik, ein klima- und umweltschonender Ackerbau und der Umbau zu einer artgerechten Tierhaltung - schaffen wir Bäuerinnen und Bauern nur gemeinsam mit der Zivilgesellschaft, um gerade auch jungen Menschen eine Perspektive in der Landwirtschaft anzubieten. Dies geht nur, wenn wir starke demokratische Kräfte in das europäische Parlament wählen und nicht Menschen, die die Abrissbirne aufstellen und Europa zerstören wollen“, so Georg Janßen, Bundesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V. und Initiator des Bäuerlichen Aufrufs zu den Europawahlen.

 

Außerdem: Der Bund Naturschutz hat eine Umfrage gestartet NATUR UND UMWELT IN EUROPA: WAS DIE ABGEORDNETEN AUS BAYERN SAGEN

https://www.bund-naturschutz.de/umweltpolitik/europawahl-2019.html

AbL-Frühjahrstagung 2018 - Positionen zur GAP-Reform

Für eine soziale und ökologisch nachhaltige Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2020

Referenten: Josef Schmid, AbL-Bayern, Anton Dippold, BaySTMELF, Josef Göppel, Deutscher Landschaftspflegeverband (DVL), Prof. Dr. Dr. h.c. Alois Heissenhuber, TU München-Weihenstephan

Tagungsdokumentation Frühjahr 2018

Unsere Pressemeldung dazu erschien in top agrar, Bericht zur Tagung in der Süddeutschen Zeitung

Jahresmitgliederversammlung 2019

Sonntag, 27.01.2019, ab 10 Uhr, Gasthaus Alter Wirt, Kaspar-Ett-Straße 14, 86922 Eresing   Einladung

Referate:

- Dr. Peter Hamel (Bauer und Gf im Agrarmarketing)

Alternativen zur Reduzierung von Ammoniak in der Landwirtschaft - Bereits an der Quelle!

- Dr. Annette Freibauer, Dr. Michael Diepolder (Institut für Ökologischen Landbau, Bodenkultur und Ressourcenschutz)

Aktuelle Forschungsaktivitäten der LfL zur Gülleausbringung

Positionspapier zur Rinderhaltung

Die AbL begrüßt das steigende öffentliche Interesse an Zustand und Entwicklung der Nutztierhaltung in
Deutschland. Aber: Die Diskussion um Stallformen greift zu kurz!

In einem gemeinsamen Diskussionspapier gehen die AbL Bayern und die AbL Baden-Württemberg differenzierter auf die Aufstallungsformen ein und nehmen auch zu anderen oft vernachlässigten Punkten Stellung.

AbL-Frühjahrstagung 2017 - Landwirtschaft der Zukunft!?

Welche Landwirtschaft macht uns alle in Zukunft satt:

„intensiv und exportorientiert“ oder „bäuerlich, tiergerecht, global fair“? 

Referenten: Katrin Wenz, wiss. Mitarbeiterin Agrarpolitik, BUND, Marion Ruppaner, Agrarreferentin BN Bayern
Berit Thomsen, AbL, Referentin für internationale Agrarpolitik, Dr. Nikola Patzel, Bodenwissenschaftler und Psychologe, Konrad Schmid, Ltd. Ministerialrat BayStMELF, Leiter der Abt. für Grundsatzfragen der Agrarpolitik

 Einladung

 Tagungsdokumentation Frühjahr 2017

Artgerechte Tierhaltung

Eine Klärung und Einordnung des vielgebrauchten (und missbrauchten) Begriffes gerade im Zusammenhang mit der bäuerlichen Landwirtschaft war lange überfällig! Die AbL Bayern bezieht in ihrem neuesten Flyer Stellung:

               Artgerechte Tierhaltung

Als nachweislich artgerechte Tierhaltung gilt auch Neuland, das Label, das die AbL mit Bund Naturschutz und Dt. Tierschutzbund gegründet hat und das wir hier in Bayern mit dem Projekt bekannter machen können. www.neuland-fleisch.de

Stellungnahme zum neuen Lehrplanentwurf BGJ

AbL-Frühjahrstagung 2016 - Gute Milch aus Gras

Wirtschaftliche Milchviehhaltung ohne bzw. mit wenig Kraftfutter

Referenten:
Dr. Karin Jürgens
, Büro für Agrarsoziologie und Landwirtschaft (BAL) im Netzwerk der Landforscher
Dr. Onno Poppinga, Kasseler Institut für Ländliche Entwicklung

Kurzfassung der Studie

AbL-Frühjahrstagung 2015 - Landwirtschaftliche Sozialversicherung

Reformbedarf der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung

Eigenständig bleiben oder Anschluss suchen?  

Programm

Tagungsdokumentation Frühjahr 2015

AbL-Frühjahrstagung 2014 - Gebt den Kühen das Gras zurück!

Proteinversorgung aus betriebseigenem Grundfutter

Weide und Grasprodukte in der Milch- und Fleischerzeugung

Programm

Tagungsdokumentation Frühjahr 2014

AbL Frühjahrstagung 2013 - Zukunftsmodell Bäuerliche Landwirtschaft

2. März 2013, Scheyern

Bäuerliche Landwirtschaft im Gegensatz zur industriellen Produktion Strategien im globalisierten Warenverkehr      Programm

Mehr zur Agrarpolitik